/ Mai 8, 2017/ Nähanleitungen/ 2Kommentare

 

Du brauchst für 1 Block:

4 Quadrate aus Hintergrundstoff (bei mir blau mit weißen Punkten)

12 Quadrate aus Stoff A (bei mir weiß)

4 Quadrate aus Stoff B (bei mir dunkelblau)

Meine Quadrate sind 10 x 10 cm, du kannst aber auch kleinere oder größere benutzen. Sie sollten aber nicht größer als 15 x 15 cm und nicht kleiner als 4 x 4 cm sein. Mein fertiger Block hat incl. Nahtzugabe eine Größe von 19 x 19 cm.

Dass du Rollschneider, Schneidematte,  Stecknadeln, Patchwork Lineal, Nähmaschine und eine Schere hast, setze ich voraus.

Tipp: Du kannst leichter arbeiten, wenn du deine Stoffe vorher mit Sprühstärke einsprühst, trocknen lässt und dann mit Dampf bügelst.

Schritt 1

Schneide alle Quadrate in der gewünschten Größe.

Alle 12 Quadrate aus Stoff A und B faltest du zu Dreiecken so, dass die rechte Seite sichtbar ist. Bügle sie, damit eine scharfe Kante entsteht.

 

Schritt 2

Lege nun das erste Dreieck aus Stoff A auf die rechte Seite des Hintergrundquadrats. Die Umgelegte Kante liegt dabei diagonal in der Mitte. So, wie auf dem Bild.

Lege nun das zweite Dreieck des Stoffes A quer auf das erste Dreieck. So:

Das dritte Dreieck wieder quer auf das zweite. So:

Nun musst du etwas aufpassen. Lege das Dreieck aus Stoff B wieder quer auf das dritte Dreieck. Hebe dann die Spitze von dem ersten Dreieck hoch und schiebe das letzte Dreieck zur Hälfte darunter. So:

Stecke nun alle Dreiecke gut fest. Du kannst die Dreiecke schön zur Mitte hinschieben, damit sie gut ineinander sitzen. Ich nehme kleine Wäscheklammern, es geht auch mit Stecknadeln oder Clips.

Schritt 3

Nähe nun knappkantig rundherum, schmäler als Füßchen breit. Ich hatte den ¼ Inch Fuß genommen. Du kannst an den Ecken über die Kante hinausnähen und jede Seite neu ansetzen, oder auch in der Ecke die Nadel Stecken lassen und das Quadrat zum Nähen drehen.

 

Schritt 4

Deine Dreiecke sind nun auf dem Hintergrundquadrat festgenäht. Die zuvor gebügelten Kanten der Dreiecke sind etwas elastisch, weil sie quer zum Fadenlauf liegen.

Du kannst nun in der Mitte hineingreifen und jede Kante von einer Ecke zur anderen nach außen falten und festbügeln. Der Stoff des Hintergrundquadrates wird dabei sichtbar.

Je nachdem, wie weit du die Kanten umlegst, wird der Stoff des Hintergrundquadrates mehr oder weniger sichtbar. Achte bitte darauf, dass die Quadrate deines Blocks möglichst gleich sind. Bei den Beispielblöcken weiter unten habe ich das Quadrat mit dem kleineren Hintergrund mit eingebaut. Man sieht es. Schau mal:

Die umgelegten Kanten kannst du in der Mitte mit ein paar unsichtbaren Stichen per Hand festnähen – ich habe sie festgeklebt (HT2 Kleber von Gütermann).

Mit den restlichen vorbereiteten Stücken verfährst du genauso.

Muster des Blocks legen

Du hast nun mehrere Möglichkeiten deinen Block zu legen. Es ergibt sich jeweils ein anderes Muster. Probiere ruhig etwas hin und her.

Beispiele:

Zusammennähen

Nachdem du dich für ein Muster entschieden hast, lege deine 4 Quadrate so, wie der Block später aussehen soll. Bei mir war das so:

Stecke nun die oberen zwei Quadrate rechts auf rechts zusammen und nähe sie füßchenbreit zusammen. Das gleiche mit den zwei unteren.

Bügle danach die Naht auseinander und schneide die Nahtzugaben mit der Schere an den Seiten zurück. Beim Zusammennähen würde sonst in der Mitte des Blocks eine dicke Wulst entstehen.

Bei mir sah es dann so aus:

 

Du hast nun jeweils 2 Quadrate zusammengenäht. Lege si wieder so hin, dass du sehen kannst, wie sie zusammen gehören und nähe nun die letzte Naht in der Mitte. Danach bügelst du wieder die Naht auseinander.

Möchtest du mehr Blöcke hinzufügen, musst du wieder die Nahtzugaben an der Seite zurückschneiden. Ich habe es in dem Fall nicht gemacht. Mein Block wurde in einer Tasche verarbeitet.

Das sind meine fertigen Blöcke

Die fertige Taschen

Und nun wünsche ich dir viel Freude beim Nähen.

Diese Anleitung ist kostenfrei und darf nur für private Zwecke verwendet werden. Jegliche kommerzielle Nutzung ist untersagt.

 

2 Kommentare

  1. Danke für die Anleitung!
    Ich suche derzeit nach Sternen, die ich für die Aktion „Sternstunden“ nähen könnte.
    Deine Anleitung gefällt mir besonders gut.
    LG Ulrike

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